Begonnen hat es im Oktober 2015 mit der Einladung der IGO zur Ersten Österreichischen Dachverbandskonferenz des Dritten Sektors. Etwa 35 Verbände und Netzwerke gemeinnütziger Organisationen waren damals der Einladung in die Erste Lounge am Wiener Petersplatz gefolgt.

Ein Jahr und einen Workshop und fünf Sitzungen später, im Dezember 2016, wurde das BÜNDNIS FÜR GEMEINNÜTZIGKEIT mit der Verabschiedung einer Charta und einer Arbeitsvereinbarung von 11 Mitgliedern und zwei “ständigen Partner/innen” offiziell aus der “Taufe” gehoben. Inzwischen ist das Bündnis auf 13 Mitglieder und fünf Partner/innen angewachsen, die insgesamt mehr als 1000 Mitgliedsorganisationen und über 100.000 Beschäftigte vertreten.

Gemeinsames Ziel aller im Bündnis zusammengeschlossenen Verbände ist vor allem mehr und bessere Beteiligung an politischen Entscheidungen und an der Gesetzwerdung, insbesondere zu einem Zeitpunkt, wo eine Beteiligung auch noch sinnvoll möglich ist.

Bis zum Ende der letzten Legislaturperiode konnten wir uns dabei noch auf eine entsprechende Absichtserklärung im Arbeitsprogramm der SPÖ/ÖVP Koalition berufen. Mit dem Neuwahlantrag im Mai 2017 wurde klar, dass das Bündnis nun gefordert war, dafür zu sorgen, dass seine Ziele und Interessen möglichst wirksam an die wahlwerbenden und schließlich als Sieger aus der Wahl im Oktober hervorgehenden Parteien herangebracht werden.

Mit den im Bündnis verfassten und abgestimmten Vorschlägen zur Förderung gemeinnützigen Engagements, Bürgerbeteiligung und gemeinwohlorientierter Arbeit ist das in einer noch nie dagewesenen Qualität gelungen. Wenn sich auch die meisten unserer Vorschläge nicht unmittelbar im Regierungsprogramm wiederfinden, so ist damit und mit den jetzt zur Verfügung stehenden Kontakten zu allen Parteien ein wichtiger Grundstein gelegt für die Interessenvertretung zugunsten unserer Mitglieder in der neuen Legislaturperiode.

Die IGO hat dabei die Rolle der Moderation, Anlaufstelle und Sprecherin des Bündnisses übernommen, weil sie wie kein anderer Verband in ihren Statuten den breiten Auftrag zur Verbesserung der gesetzlichen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen gemeinnütziger Vereine und Organisationen und der Hebung des Ansehens und des Stellenwertes des dritten, gemeinnützigen Sektors in der Öffentlichkeit hat.

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