Die IGO hat bereits zwei Mal erfolgreich in der Wiener Urania einen Dialog in und mit der österreichischen Zivilgesellschaft organisiert: 2016 ging es um das Gemeinnützigkeitsrecht, 2017 um die Zukunft der Demokratie. 2018, während des österreichischen Ratsvorsitzes, wird sich die Veranstaltung mit der Rolle und den Rahmenbedingungen der Zivilgesellschaft in der Europäischen Union befassen.

Die Veranstaltung findet heuer an zwei (Halb)tagen, am 21. und 22. November, im Haus der EU statt, wobei jeweils ein anderes Publikum angesprochen wird:

Mittwoch, 21. November, 13.30 – 18 Uhr

„Beziehungsstatus: Es ist kompliziert. Die organisierte Zivilgesellschaft und die EU.“

Am 1. Tag wollen wir:

  • eine gemeinsame Sicht auf die aktuelle Situation und die Rahmenbedingungen der Zivilgesellschaft in den Mitgliedsländern herstellen, und
  • Ansatzpunkte für eine verbesserte Teilhabe der organisierten Zivilgesellschaft an der Politikentwicklung und -gestaltung der EU finden.

Die Einladung richtet sich vor allem an Verantwortliche, Mitglieder und Mitarbeiter/innen zivilgesellschaftlicher Organisationen.

Donnerstag, 22. November, 9.30 – 14 Uhr

„Ist die EU noch zu retten. Und was geht uns das an.“

Am 2. Tag wollen wir versuchen, gemeinsam Antworten auf die folgenden Fragen zu geben:

  • Welchen Beitrag kann die organisierte Zivilgesellschaft zur Bewältigung der aktuellen Herausforderungen in der EU leisten?
  • Wie kann die Interaktion und Zusammenarbeit mit den europäischen Institutionen verbessert werden?

Zu dieser Veranstaltung werden außerdem Vertreter/innen österreichischer und europäischer Institutionen sowie alle interessierten Bürgerinnen und Bürger eingeladen.

An beiden Tagen rechnen wir mit der Teilnahme von 30 – 40 Kolleginnen und Kollegen aus anderen europäischen Mitgliedsländern und aus Brüssel, die im Rahmen eines von der EU geförderten Projekts nach Wien kommen werden. Für Simultan-Übersetzung Englisch – Deutsch wird gesorgt sein.

Die Namen der Gäste und das genaue Programm an den beiden Tagen werden im September bekannt gegeben. Eine Anmeldung zu den beiden Veranstaltungen ist aber schon jetzt hier möglich. Die Teilnahme ist kostenlos. Beschränktes Platzangebot!

Unter welchen Umständen und für welche Aufgaben stellen Stiftungen eine alternative Rechtsform dar? Können gemeinnützige Stiftungen ein Instrument für das Engagement der Zivilgesellschaft und für soziale Innovation sein?

Diese und andere Fragen zum Thema „gemeinnützig stiften“ beantwortet unsere Vorteilspartnerin UNITAS-SOLIDARIS am 3. Mai 2018 beim Business-Breakfast im Don Bosco Haus in 1130 Wien, St. Veit-Gasse 25.

Nähere Informationen zur Veranstaltung finden Sie hier oder auf der Webseite der UNITAS-SOLIDARIS. Anmeldungen sind noch bis 20. April möglich.

 

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20 Jahre starkes, langsames Bohren von harten Brettern! Seit 20 Jahren vertritt die IGO wirksam die gemeinsamen Interessen ihrer Mitglieder gegenüber Politik, Staat und Wirtschaft

 

Am 7. März feierte die IGO mit rund 100 Gästen ihr 20jähriges Bestehen im Wiener Ringturm. Neben Mitgliedern und Vorteilspartner/innen waren auch viele Weggefährt/innen und Mitstreiter/innen geladen.

Obmann Ing. Reinhard Heiserer eröffnete gemeinsam mit Hausherrin Dr. Christine Dornaus (Vorstandsdirektorin der Wiener Städtischen) die Jubiläumsfeier. Neben einem Überblick über die wichtigsten Arbeitsschwerpunkte der letzten 20 Jahre war es ihm auch ein Anliegen, sich bei den Gründer/innen, ehemaligen Geschäftsführern und Vorstandsmitgliedern für ihren Einsatz für die Gemeinnützigen zu bedanken..

Gastgeber und Geschäftsführer Dipl. Ing. Franz Neunteufl zitierte Stephen Covey, der zwischen dem „Circle of Interest“ (das, was uns beschäftigt) und dem „Circle of Influence“ (das, was wir beeinflussen können) unterschied. Auch wenn wir als gemeinnützige Organisationen unsere Rahmenbedingungen nicht so gestalten können, wie wir möchten, gibt es immer etwas, das wir tun können, wo wir nicht von der Politik abhängen. Neunteufl kündigte in dem Zusammenhang für 2019 eine Neuauflage des 2014 erstmals veröffentlichten „Zivilgesellschaftsindex“ an und ersuchte die Anwesenden um ihre tatkräftige Mitarbeit.

Univ. Prof. Dr. Michael Meyer (Leiter des Instituts für Nonprofit Management, WU Wien) zeichnete in seinem Beitrag ein eher düsteres Bild der Verfasstheit der österreichischen Zivilgesellschaft und ihrer Zukunft. Er sprach sich für eine stärkere Re-Politisierung der gemeinnützigen Organisationen und mehr Zusammenarbeit unter ihnen aus. Der IGO wünschte er mit Verweis auf eine von ihrem Geschäftsführer verwendete Metapher für die Leistungsfähigkeit seines Verbandes einen „Tesla“.

Den humoristischen Abschluss setzte Florian Scheuba mit einem Auszug aus seinem aktuellem Programm „Folgen Sie mir auffällig“. Diesmal nicht über das, was war, sondern über das, was ist. Aber kann man heute überhaupt noch von etwas mit Sicherheit sagen, dass es ist? Gibt es zu „alternativen Fakten“ eine Alternative? Spielt der Unterschied zwischen Meinung und Lüge noch eine Rolle? Welche Folgen hat das für einen Satiriker und sein Publikum? Können sie einander folgen, ohne etwas anklicken zu müssen? Und wer folgt wem, wenn man sich gegenseitig folgt? Ein Programmeinblick für Folger, Verfolgte und Unfolgsame.

Im Anschluss ließen unsere Gäste den Abend bei Speisen und Getränken, interessanten Gesprächen und dank Libella Swing mit erfrischend jazziger Untermalung in entspannter Atmosphäre ausklingen. Bilder zur Veranstaltung finden Sie in unserer Fotogalerie.

Wir bedanken uns bei allen Anwesenden für Ihr Dabeisein und Mitfeiern, sowie für die vielen positiven Rückmeldungen zu unserer Jubiläumsfeier und unserer Arbeit!

 

 

 

 

 

Wichtiger Hinweis: Die Teilnahme an der Veranstaltung setzt bereits eine grundlegende Beschäftigung mit der DSGVO voraus. Ziel der Veranstaltung ist es nicht, über den Inhalt der DSGVO zu informieren, sondern den Teilnehmer/innen konkrete Anleitung bei der Umsetzung bis zum Inkrafttreten der neuen Anforderungen zu geben.

Zur Vorbereitung empfehlen wir die Lektüre der von LeitnerLeitner zur Verfügung gestellten Unterlage, die Sie hier downloaden können.

 

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IGO, Bundeskanzleramt und die Donau Universität Krems luden am 23. November 2017 zu einem ersten GovLab Stakeholder-Workshop.

Dabei kamen über 50 VertreterInnen aus Zivilgesellschaft, Verwaltung und Wissenschaft im Impact Hub Vienna zusammen und diskutierten konstruktiv über Herausforderungen und Potenziale einer stärkeren Beteiligung von Zivilgesellschaft am Rechtsetzungsprozess. Der Workshop war ein erfolgreicher Meilenstein unserer Projektkooperation im Rahmen des GovLab Austria.

Im Rahmen von sechs heterogenen Arbeitsgruppen, hatten die TeilnehmerInnen Gelegenheit, Bedarfe und Herausforderungen zu diskutieren, Good Practice Bespiele einzubringen und Ideen für erste Musterprozesse gemeinsam zu erarbeiten. Hierbei lag der Fokus auf zwei Zeiträumen: Einerseits wurden Möglichkeiten der gesteigerten Transparenz und Partizipation vor der Fertigstellung des Ministerialentwurfs beleuchtet, andererseits wurde auch der Zeitraum des Begutachtungsverfahrens selbst adressiert. Vor allem in der erstgenannten Phase, jener der Politikentwicklung bzw. Politikformulierung, wurde großes Potential zur Mitgestaltung gesehen.

Mehr Informationen zum Stakeholder-Workshop und zum Projekt selbst finden Sie auf der Website des GovLab-Austria.

 

Das Österreichische Spendengütesiegel kommt am 23. Oktober nach Bregenz und am 24. Oktober nach Innsbruck! Sie sind in Westösterreich zu Hause und haben Fragen zum Spendengütesiegel? Dann sollten Sie das OSGS Café nicht verpassen!

  • Wie kommt man eigentlich zum Spendengütesiegel? Wer und was steckt dahinter?
  • Wer prüft es, nach welchen Kriterien und worauf wird bei der Prüfung besonders geachtet?
  • Welche Prozesse beeinflusst es und welche Vorteile hat es für die Organisation?

Stellen Sie Ihre Fragen zum Spendengütesiegel, den Anforderungen bzw. der Prüfung persönlich in unserem Cafe!

Und wer es am 23. bzw. 24. Oktober nicht nach Bregenz oder Innsbruck schafft, der kann sich am 14. November, von 11 – 12 Uhr, bei einem Webinar mit Steuerberater und Wirtschaftsprüfer Mag. Friedrich Möstl über Neuerungen beim Spendengütesiegel informieren.

 

 

Demokratie 4.0 – Kommt die Rettung aus der Zivilgesellschaft?

Warum diese Veranstaltung, warum dieser Titel? Das Wort „Rettung“ legt nahe, dass irgend jemand oder irgend etwas gerettet werden muss. Ist es wirklich so schlecht um die Demokratie bestellt? Und wofür steht das 4.0?

4.0 steht für die Erwartungen, die wir mit der rasant fortschreitenden Digitalisierung verbinden und von der viele sagen, dass uns die wirklich großen Veränderungen erst noch bevorstehen.

Wir sehen aber jetzt schon, dass Sie uns nicht nur Gutes bringt, sondern dass mit ihr auch Gefahren verbunden sind.

Jetzt fordern manche mehr direkte Demokratie und denken dabei vielleicht an die Möglichkeit, den Menschen auch in Österreich einfache Suggestivfragen zu stellen, wie das in anderen Mitgliedsländern bereits geschehen ist.

Und hier kommt die Zivilgesellschaft ins Spiel. Lassen wir so eine Entwicklung mit uns geschehen? Oder sorgen wir dafür, dass die Digitalisierung und die neuen Medien dafür eingesetzt werden, unsere demokratische Verfassung und unsere demokratischen Institutionen und Prozesse zu bewahren und echte Beteiligung zu ermöglichen, bevor Entscheidungen getroffen werden?

Wir verstehen darunter die Möglichkeit, sich zu informieren, miteinander zu diskutieren, Fragen zu stellen, nachzudenken, gehört zu werden, bevor gewählte Funktionsträger/innen Entscheidungen treffen oder Gesetze verabschieden, die unser aller Leben betreffen. In Einzelfällen mögen dabei auch plebiszitäre Elemente wie Volksbefragungen und Volksabstimmungen hilfreich sein.

Wir sind aufgerufen in weniger als drei Wochen den Kurs zu bestimmen, den unser Land in den nächsten Jahren nehmen wird. Die Teilnehmer/innen an der Veranstaltung ZIVILGESELLSCHAFT IM DIALOG 2017 verfolgten deshalb am 21.09. in der Urania Wien mit großem Interesse die Ausführungen von Frau Gisela ERLER, Staatsrätin für Zivilgesellschaft und Bürgerbeteiligung in Baden Württemberg, Kanzleramtsminister Thomas DROZDA und Wirtschaftsminister Harald MAHRER zu diesem Thema.

Zuvor schilderten Gabriele GERBASITS, Geschäftsführerin der IG Kultur, Josef HÖRMANDINGER, Jurist im Rechts- und Informationsdienst des Salzburger Landtages und Christoph KONRATH, Leiter des parlamentswissenschaftlichen Dienstes in der Parlamentsdirektion ihre Erfahrungen mit dem Thema Beteiligung und eröffneten den „Dialog mit der Zivilgesellschaft“.

Die IGO hat sich zum Ziel gesetzt, den gemeinnützigen Organisationen in Österreich jene Beachtung und Wertschätzung zu verschaffen, die sie verdienen. Seit kurzem tut sie das auch in einem verbandsübergreifenden BÜNDNIS FÜR GEMEINNÜTZIGKEIT, in dem mehr als 1000 gemeinnützige Organisationen mit rund 100.000 Beschäftigten vertreten sind.

Eine Zusammenfassung der Diskussion, die besten Bilder und eine vollständige Aufzeichnung der Veranstaltung finden Sie hier.