Vorschläge zur Förderung gemeinnützigen Engagements, Bürgerbeteiligung und gemeinwohlorientierter Arbeit

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Das BÜNDNIS FÜR GEMEINNÜTZIGKEIT nimmt die aktuellen Regierungsverhandlungen zum Anlass, den verhandelnden Parteien seine Vorschläge zum Themenbereich Demokratie und Zivilgesellschaft zu unterbreiten und seine Zusammenarbeit bei der Umsetzung anzubieten.

 

Das von den Bündnis-Mitgliedern erarbeitete Papier enthält 25 konkrete Maßnahmen zur Förderung des Freiwilligenwesens, der Gemeinnützigkeit und gemeinwohlorientierten Arbeit sowie zur Stärkung der dialogorientierten Demokratie und der Partizipation.

Eine zentrale Forderung ist die Einrichtung einer Regierungsstelle für Zivilgesellschaft und Bürgerbeteiligung, die sämtliche Regierungsinitiativen zur Stärkung der Zivilgesellschaft, Bürgerbeteiligung und des Freiwilligenengagements koordinieren soll.

Buendnis-fuer-Gemeinnuetzigkeit_Vorschlaege

Buchtipp: Non-Profit Organisationen

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Unser Vorteilspartner MMag. Thomas Stranzinger von der Solidaris Wirtschaftsprüfungs-GmbH beantwortet hier gemeinsam mit seinen Kollegen und Partnern, die so wie er über langjährige Erfahrung mit Non-Profit Organisationen verfügen,  klar und leicht verständlich zahlreiche Fragen, die sich in der Praxis bei gemeinnützigen Unternehmen stellen.

Dieses Buch behandelt ausführlich:

  • gesellschaftsrechtliche Besonderheiten der einzelnen Rechtsformen (Verein, GmbH, Privatstiftung, gemeinnützige Stiftung, Körperschaften
    öffentlichen Rechts)
  • Aufstellung und Kontrolle des Jahresabschlusses
  • Rechnungslegung und Prüfung von NPOs
  • Verfahren zur Vergabe des Spendengütesiegels
  • Finanzberichterstattung von NPOs
  • steuerliche Sonderregeln

Nach Wien startet die Beschäftigungsaktion 20.000 jetzt auch in der Steiermark

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Eine einmalige Chance für Gemeinden, gemeinnützige Einrichtungen und Vereine! Die bundesweite Beschäftigungsaktion 20.000 ermöglicht geförderte Jobs, mit einer Förderungshöhe bis zu 100 Prozent der Lohn- und Gehaltskosten bis 30. Juni 2019.

Über die Beschäftigungsaktion werden in den nächsten 2 Jahren insgesamt 20.000 zusätzliche neue Arbeitsplätze in Österreich geschaffen. Insbesondre richtet sich diese Beschäftigungsaktion an Personen über 50 Jahren, mit mindestens einem Jahr ohne Beschäftigung und Vormerkung beim AMS.

Zur Vorstellung der Möglichkeiten, die die Beschäftigungsaktion 20.000 bietet, sowie zu den Voraussetzungen und dem Prozedere lädt das AMS Steiermark Vereins- und Gemeindevertreter zu einer Info-Veranstaltung am 18. Oktober ein.

Präsentiert werden außerdem unterschiedliche Best-Practice-Beispiele aus den Modellregionen Deutschlandsberg und Voitsberg, wo die Aktion bereits erfolgreich angelaufen ist.

Wann:   

Mittwoch, 18. Oktober 2017

12:30 Uhr Come-together

13:30 Uhr Start der Info-Veranstaltung

Wo:       

Hotel Novapark,

8051 Graz, Fischeraustraße 22

Eine Anmeldung ist erforderlich!

Per Mail mailto:ams.servicelinestmk@ams.at oder

telefonisch bei der AMS Serviceline  0800/206 447

Die Veranstaltung richtet sich ausschließlich an Vertreter von Vereinen und Gemeinden.

Aktion Gemeinnützig ist… (#gemeinnützigist) läuft seit 1. Oktober

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Machen wir gemeinsam gemeinnützige Arbeit sichtbar!

Wir möchten – gemeinsam mit Ihnen – den großen Reichtum zivilgesellschaftlichen Engagements ins Scheinwerferlicht rücken. Denn gemeinnützige Arbeit verdient mehr Sichtbarkeit. Unter dem Kennwort #gemeinnützigist verbreiten gemeinnützige Verbände und ihre Mitglieder daher im Kampagnenmonat Oktober Bilder ihrer Arbeit und ihres gesellschaftlichen Nutzens über ihre Social-Media-Kanäle.

Gemeinnützige Organisationen und Unternehmen sind unentbehrlich für die Gesellschaft. Sie setzen sich für Menschenrechte, den Schutz von Tieren und der Umwelt ein. Sie unterstützen notleidende, kranke und pflegebedürftige Personen. Sie integrieren langzeitarbeitslose und behinderte Menschen ins Erwerbsleben. Sie leisten einen unerlässlichen Beitrag zum kulturellen Angebot. Österreich verfügt über eine enorme Vielfalt und einen großen Reichtum an zivilgesellschaftlichen Organisationen. Gemeinsam stehen wir für eine offene Gesellschaft, in der Inklusion und Teilhabe am wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Leben gelebte Realität ist. Gemeinsam tragen wir zu einem guten Leben für alle bei. Die Aktion #gemeinnützigist will diese Vielfalt sichtbar machen.

Und so geht´s:

  1. Vollenden Sie unter Verwendung des Hashtags den Satz #gemeinnützigist … (Name/Organisation nicht vergessen!)
  2. Stellen Sie ein passendes Foto dazu.
  3. Posten Sie es ab dem 1. Oktober gemeinsam mit dem Link zur Infopage (www.gemeinnuetzig-ist.at) auf Twitter oder Facebook und/oder schicken Sie es an aktion@gemeinnuetzig-ist.at.

Website der Aktion #gemeinnützigist: www.gemeinnuetzig-ist.at

 

Veranstaltungshinweis: „Update Gemeinnützigkeit“

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Unsere Vorteilspartnerin, die SOLIDARIS Wirtschaftsprüfungsgesellschaft mbH, veranstaltet auch heuer wieder in der Diplomatischen Akademie in Wien ihr gewohntes „Update Gemeinnützigkeit“.

Auf dem Programm stehen heuer u.a. die folgenden Themen:

  • Update Steuer- und Unternehmensrecht (Personalrückstellungen, Spendenabsetzbarkeit, Beschäftigungsbonus, Finanzberichterstattung etc.)
  • Änderungen im Datenschutz aus Sicht einer NPO – Was ist zu tun?
  • Lohn- und Sozialdumping
  • (Vereins-)Besteuerung und Gemeinnützigkeit – Reformbedarf in der nächsten Legislaturperiode

Die Teilnahme ist kostenlos.

Zeit: 26.09.2017; 14:00 – 18:00 Uhr

Ort: Diplomatische Akademie, Favoritenstraße 15a, 1040 Wien

Anmeldung erbeten bis 20.09.2017 bei: e.brejzek@solidaris.at oder 01 7153886-21

NR-Wahl 2017: Bewährungsprobe für das neue BÜNDNIS FÜR GEMEINNÜTZIGKEIT

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Beschäftigungsaktion 20.000 nimmt in Wien Fahrt auf

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Nach einer Pilotphase nimmt die Aktion 20.000 jetzt in Wien Fahrt auf. In den nächsten Tagen informiert das Arbeitsmarktservice Wien interessierte gemeinnützige Einrichtungen und Vereine über die Förderbedingungen.

In den nächsten 2 Jahren sollen in Österreich 20.000 neue Arbeitsplätze – 7.000 alleine in Wien – geschaffen und damit vor allem jene Personen erreicht werden, die derzeit nur schwer Arbeit finden: Langzeitarbeitslose Menschen über 50, die im Sozialbereich, im Kultur – oder im Freizeitsektor tätig sein möchten.

Wer wird gefördert?

Das Arbeitsmarktservice fördert gemeinnützige Einrichtungen und Vereine, die eine solche Person einstellen, mit bis zu 100 % der Lohn- und Lohnnebenkosten, wenn

  • der neu geschaffene Arbeitsplatz der Allgemeinheit zu Gute kommt,
  • zumindest kollektivvertraglich entlohnt ist und
  • damit ein Vollzeit- oder zumindest ein Teilzeitdienstverhältnis ab 30 Wochenstunden begründet wird.

Gemeinnützige Einrichtungen und Vereine mit Sitz in Wien sind eingeladen sich an das AMS Wien unter 01 / 87871 – 0 oder aktion20000.wien@ams.at zu wenden oder eine der Informationsveranstaltungen zu besuchen, die in der nächsten Zeit stattfinden werden. Interessent/innen aus den Bundesländern werden an ihre jeweils zuständige Landesgeschäftsstelle des AMS verwiesen.

Weitere Informationen zum Download:

 

Pressekonferenz Bündnis für Gemeinnützigkeit

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Das von der IGO initiierte „Bündnis für Gemeinnützigkeit“ wurde am 12. April 2017 in Wien der Öffentlichkeit vorgestellt. Im Rahmen einer Pressekonferenz appellierten Vertreter/innen von 14 Verbänden und Netzwerken mit mehr als tausend gemeinnützigen Mitgliedsorganisationen für einen intensiveren Dialog zwischen Regierung, Bundespräsident und der Zivilgesellschaft.

 

Neues „Bündnis für Gemeinnützigkeit“ lädt Regierung zur Zusammenarbeit bei drängenden gesellschaftlichen Aufgaben ein

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  • Gemeinnützige Organisationen: unentbehrlich für die Aufrechterhaltung vieler wirtschaftlicher, sozialer und kultureller Leistungen
  • Zukunftsfähige Lösungen brauchen die Beteiligung des gemeinnützigen, „dritten“ Sektors und seiner Akteur/innen
  • Vorhaben im Regierungsprogramm 2013 – 2018 zugunsten der gemeinnützigen Organisationen jetzt umsetzen!

Wien, 12.04.2017 – Vertreter/innen von 14 Verbänden und Netzwerken mit mehr als tausend gemeinnützigen Mitgliedsorganisationen haben heute in Wien das von ihnen gegründete „Bündnis für Gemeinnützigkeit“ der Öffentlichkeit vorgestellt. Ziel des Zusammenschlusses von Dachorganisationen aus so verschiedenen Bereichen wie soziale Wohlfahrt, Beschäftigung, Kultur, Inklusion, Umwelt und Entwicklungszusammenarbeit ist es, einen starken Partner für die Zusammenarbeit mit der Regierung abzugeben. Sie erinnern bei der Gelegenheit die Bundesregierung daran, für sie wichtige Punkte aus dem Regierungsprogramm 2013 – 2018 noch in dieser Legislaturperiode in Angriff zu nehmen. An Bundespräsident Van der Bellen richten sie den Appell, den Dialog mit der Zivilgesellschaft zu intensivieren.

Tragfähige Lösungen durch Beteiligung der organisierten Zivilgesellschaft
Unsere Gesellschaft steht vor vielen sozialen, gesellschaftspolitischen, ökologischen und wirtschaftlichen Herausforderungen. Von der steigenden Arbeitslosigkeit über notwendige Reformen im Gesundheit- und Bildungswesen, der wachsenden Nachfrage nach sozialen Dienstleistungen, bis hin zur Aufnahme und Integration jener tausenden Kinder, Frauen und Männer, die auf der Flucht vor Krieg und Verfolgung zu uns gekommen sind. Franz Neunteufl, Geschäftsführer der IGO – Interessenvertretung Gemeinnütziger Organisationen: „Tragfähige Lösungen für die gesellschaftlichen Herausforderun¬gen können nur durch das Zusammenwirken aller maßgeblichen Kräfte gelingen. Die organisierte Zivilgesellschaft gehört da dazu.“

 

Mehr Wertschätzung für gemeinnützige Organisationen gefordert
Die österreichische Bundesregierung hat in ihr Arbeitsprogramm 2013-2018 das Ziel aufgenommen, zivilgesellschaftliche Organisationen strukturierter in politische Entscheidungsprozesse einzubeziehen und einen klaren Rechtsrahmen für gemeinnützige Organisationen zu schaffen. Die Bündnismitglieder fordern daher  die Regierung auf, noch vor Ablauf dieser Legislaturperiode deutliche Anstrengungen zu unternehmen, um diese Vorhaben umzusetzen. Judith Pühringer, Geschäftsführerin von arbeit plus – Soziale Unternehmen Österreich: „Wir haben erwartet, dass auch im ‚Update‘ des Regierungsprogramms Gemeinnützigkeit und freiwilliges Engagement wieder gebührend vorkommen und gefördert werden. Stattdessen wird Gemeinnützigkeit in einem Atemzug mit verpflichtendem Arbeitstraining genannt und bekommt dadurch eine ganz andere Bedeutung. Wir sind damit nicht einverstanden.“

 

Um ihrer Forderung nach mehr Wertschätzung und Unterstützung Nachdruck zu verleihen, verweisen die Vertreter/innen des Bündnisses auf einige Fakten:

 

  • 234.000 Menschen oder rund 6 % der unselbstständig Beschäftigten arbeiten im dritten Sektor. In den Jahren 2000 – 2010 ist die Beschäftigung um 39 Prozent gestiegen und steigt seither weiter.
  • Der Beitrag des dritten Sektors zur Bruttowertschöpfung betrug 2015 7,5 Mrd. Euro oder 2,3 Prozent des Bruttoinlandsprodukts. Auch dieser Wert ist im Steigen begriffen.
  • 2 Mio. Menschen oder 28 % der österreichischen Bevölkerung engagieren sich ehrenamtlich in Vereinen und gemeinnützigen Organisationen. Dies entspricht weiteren 230.000 Vollzeitstellen und einer theoretischen Bruttowertschöpfung von 4,7 Mrd. Euro.

 

Angesichts dieser Zahlen kommentiert Erich Fenninger, Geschäftsführer der Volkshilfe und stellvertretender Vorsitzender der Bundesarbeitsgemeinschaft Freie Wohlfahrt, eine von einem Regierungsmitglied vor kurzem getätigte Feststellung mit den Worten: „Es ist tatsächlich ein Wahnsinn, was NGOs in diesem Land leisten“.

 

Standards der Öffentlichkeitsbeteiligung müssen angewendet werden
Konkret fordern die Vertreter/innen der gemeinnützigen Verbände und Netzwerke in einer von ihnen heute vorgelegten Punktation die Anwendung der „Standards der Öffentlichkeitsbeteiligung“  auf alle Politikbereiche. Gerald Pfiffinger, Geschäftsführer des Umweltdachverbandes: „Die Standards der Öffentlichkeitsbeteiligung sind in einigen Ressorts oft nicht einmal bekannt, obwohl sie 2008 vom Ministerrat beschlossen wurden. Das muss sich ändern.“

 

Mit großer Sorge beobachten die Bündnismitglieder den Vertrauensverlust in die Wirkungsweise der politischen Systeme. Gabriele Gerbasits, Geschäftsführerin der IG Kultur: „Die Abwendung von europäischen Werten und Institutionen und die Rückkehr zu langfristig wirkungslosen nationalstaatlichen Lösungsversuchen sind nicht im Interesse zukünftiger Generationen.“

 

Appell an BP Van der Bellen: Dialog mit der Zivilgesellschaft intensivieren
An den Bundespräsidenten appellieren die Gemeinnützigen, den Dialog mit der organisierten Zivilgesellschaft über die Zukunft des Landes und zur Stärkung des Gemeinsamen fortzusetzen und weiter auszubauen. Walter Marschitz, Geschäftsführer Sozialwirtschaft Österreich: „Wir glauben, dass er als verbindende und überparteiliche Instanz wie kein anderer dazu berufen ist, eine solche Initiative erfolgreich anzuführen.“

 

Rückfragehinweis:
Franz Neunteufl, Tel. 0664 5747584, E-Mail: kontakt@buendnis-gemeinnuetzigkeit.at

Update: Entbürokratisierung der BAO und der Vereinsrichtlinien

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